Vakuum Kadmium

PVD-Kadmium für maximalen Korrosionsschutz in der Luftfahrt

Wie funktioniert Vakuum Kadmium?

Das Vakuum-Kadmium-Verfahren ist ein spezialisiertes PVD-Verfahren, bei dem Kadmium im Hochvakuum verdampft und auf den Bauteilen abgeschieden wird.

Die so erzeugte Kadmiumschicht zeichnet sich durch ihre selbstheilenden Eigenschaften aus — bei lokaler Beschädigung bildet sich durch elektrochemische Reaktion eine schützende Deckschicht.

Dieses Verfahren ist besonders für sicherheitskritische Bauteile in der Luftfahrt geeignet, da es keine Wasserstoffversprödung verursacht und gleichzeitig den höchsten Korrosionsschutz bietet.

Welche Vorteile bietet Vakuum Kadmium?

Selbstheilende Korrosionsschutzschicht
Keine Wasserstoffversprödung
Höchster Korrosionsschutz für Stahl
Geeignet für sicherheitskritische Bauteile
Gleichmäßige Beschichtung
Prozess im Hochvakuum
Galvanischer Schutz des Grundmaterials

Welche Normen gelten für Vakuum Kadmium?

AMS 03-28 PT2
AMS-C-8837
AMS 2426
LN 29749
LN 9368-4200

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Häufige Fragen zu Vakuum Kadmium

Warum wird Kadmium trotz regulatorischer Einschränkungen noch eingesetzt?

Kadmium ist korrosionstechnisch für bestimmte Anwendungen weiterhin unverzichtbar — insbesondere bei hochbelasteten, sicherheitsrelevanten Luftfahrtbauteilen. Aero-Coating setzt Vakuum-Kadmium gezielt, kontrolliert und spezifikationskonform ein und empfiehlt Alternativen wie IVD-Aluminium oder RBC dort, wo sie technisch geeignet und freigegeben sind.

Was bedeuten die selbstheilenden Eigenschaften von Kadmium?

Kadmium schützt den Stahl galvanisch: Bei lokaler Beschädigung der Schicht geht Kadmium elektrochemisch in Lösung und bildet eine schützende Deckschicht über der beschädigten Stelle. Dadurch bleibt der Korrosionsschutz auch bei kleineren Beschädigungen der Oberfläche erhalten.

Verursacht das PVD-Kadmium-Verfahren Wasserstoffversprödung?

Nein. Das Vakuum-Kadmium-Verfahren arbeitet ohne elektrolytische Medien im Hochvakuum und verursacht daher keine Wasserstoffversprödung — ein entscheidender Vorteil gegenüber galvanischen Kadmiumverfahren bei hochfesten Stählen.